Er nennt sich neckisch „kleinerschreiberling“, bezeichnet sich als Journalisten für Fischerei, Jagd und Religion plus anverwandter Ressorts und regt sich fürchterlich auf über Kritik an Homosexuellen und Islamisten.
Schaut man sich mal näher um in der verkehrten Welt von Sven Krebs (http://www.sven-krebs.de/), dann fällt auf, daß die aus lauter Schublädchen besteht, die klemmen, sobald man den Inhalt der einen auf den einer anderen anwenden will.
„Man sollte doch meinen das wir in einer aufgeklärten Gesellschaft leben. Eine Gesellschaft in der Hetze gegen andere nicht mehr toleriert wird.“
Allerdings scheint der in Orthographie und Interpunktion nicht ganz sattelfeste Svenny seine hehren Ideale blitzartig zu vergessen, wenn es um Meinungen Andersdenkender geht, die sein zerbrechliches Weltbild nicht teilen. Dann fragt er nämlich schockiert: „Warum wird so etwas nicht verboten?“ und scheut seinerseits nicht vor irrationaler Hetze zurück:
- Islamkritiker sind „rechtsradikale Vollidioten“, die „ihr Schandmaul aufreißen“ und außerdem „meistens auch Geistig beschränkt“ (wenn nicht beschränkt, haben sie dann wohl Recht, oder?).
- Die Zustimmung der Bevölkerung zu Sarrazins Thesen sei nicht Ausdruck wahrgenommener Alltagsrealität, sondern Nachplappern dessen, was Stammtischpopulisten dem Volk in den Mund legten.
- Der zwar umstrittene, aber gleichwohl nie widerlegte Islamkritiker Dr. Udo Ulfkotte sei einer „dieser rechtsradikalen Schwachköpfe“, der „die Menschen in Deutschland vergiftet hat“ – indem er auf die Gefahren der Islamisierung verweist (Svenny sollte vorsichtig sein, denn Ulfkotte sieht seine Gegner gerne vor Gericht).
Und prompt gelangt unser famoser Kämpfer für aufklärerische Werte bei seiner Recherche von Ulfkotte zur „Bürgerbewegung Pax Europa“ (BPE), die er ohne jede Begründung rechtsradikal nennt. Svenny mag zwar kein Profi-Journalist sein, aber er kupfert die Methoden der Journaille mustergültig ab. Statt sich mit den Inhalten von BPE auseinanderzusetzen, wo er seine Hetze auf sehr dünnem Eis verteidigen müßte, schlägt er schwupps den Haken zu einem auf der BPE-Seite verlinkten Forum, fischt dort einen fragwürdigen Beitrag raus, auf dem er dann rumreitet. Das hat mit Pax Europa zwar nichts mehr zu tun, aber das ist ja genau die Technik von Sykophanten wie unserem hellen Svenny. Es folgen noch ein paar verquaste Quengeleien, bevor der sich fragt:
„Warum werden die Bücher von Udo Ulfkotte nicht durch das Bundesamt für Jugendgefährdende Schriften verboten obwohl diese Volksverhetzend sind? Dabei stehen Bücher auf dem Index wo man sich ernsthaft fragt wieso diese eigentlich verboten wurden.“
usw. usf.: Abschalten, verbieten, Gerichte bemühen – das ist das Einzige was dem „kleinen Schreiberling“ Sven Krebs an Auseinandersetzung mit seinen Feindbildern einfällt.
Weißt Du Svenny, wenn du fragst, warum all das, was nicht in Deine Schublädchen passt, nicht verboten wird, dann versuchs doch mal damit: Weil wir immer noch in einem Staat leben, dessen freiheitliche Ordnung auf dem Wettbewerb der Meinungen beruht. Schon mal von „Meinungsfreiheit als Mutter aller Freiheiten“ gehört? Wenn Du noch nicht mal bereit bist, besorgten Andersdenkenden die Berechtigung ihrer Warnung vor einer subjektiv erkannten Gefahr, die Du nicht siehst, zuzugestehen, dann bist Du kein Demokrat. Wenn Du diesem Urteil widersprechen möchtest, dann versuch doch mal, vom kleinen auf den großen Schreiberling umzusatteln. Ist zugegebenermaßen nicht einfach, weil es da eines weiten Horizontes bedarf.
Apropos Horizont. Svenny hat auch eine Firma die sich Sunhill Medien Produktion nennt. Besonders aufschlußreich ist deren Logo. Der unbedarfte Betrachter meint, einen Tsunami zu erkennen, der sich vor die Sonne schiebt. Wer allerdings Svennys unbedarfte Islamkritikerschelte goutiert hat, kommt unwillkürlich ins Grübeln: Ist der Tsunami am Ende gar der herausragende Teil eines betenden Mohammedaners, der die Sonne verdüstert? – Das wiederum ließe vielfache Schlüsse …