Geradezu gespenstisch mutet die Stellung der katholischen deutschen Bischöfe zum Islam an. Gespenstisch, weil die Oberhirten in der virtuellen Welt eines Kunstislam zu leben scheinen, der kein anderes Sein hat als das Nichts. Da wird etwas zurechtgebastelt, was es gar nicht gibt, die Phantasmagorie vom „eigentlich“ ja so friedfertigen, geradezu quietistischen Islam, um dann reinen Herzens verkünden zu können, daß diesem niedlichen Herzjesulein-Islam „unzweifelhaft“ das Recht auf den Bau von Großmoscheen usw. zustehe (s. Pax-Europa-Blog: Deutsche Bischofskonferenz – „unzweifelhaft“ ein Dhimmi-Institut?).

Gewiß, der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, erklärte, eine „Distanzierung der Muslime von Gewaltausübung im Namen des Islams ist unverzichtbar“. Danach kommt dann wieder das übliche Dialog-Trallal, über das die Islamfunktionäre nur wohlgefällig lächeln können. Dialog heißt für sie schließlich Ausbreitung einer islampositiven Grundstimmung durch Provozierung eilfertiger Gesten des Entgegenkommens seitens der deutschen „Eliten“. So lassen die deutschen Bischöfe etwa verkünden:

“Die Genehmigung von Moscheebauten in Deutschland darf nicht davon abhängig gemacht werden, dass den Christen in muslimischen Ländern in gleicher Weise Möglichkeiten zur Errichtung von Kirchen eingeräumt werden.“

Wie kommen die eigentlich zu einer solchen dem gesunden Menschenverstand hohnsprechenden Behauptung? Gegenüber einer so machtbewußten Ideologie wie dem Islam bedarf es einer machtbewußten Gegenposition und keiner Schlappschwänzerei, die eine förmliche Einladung zur Fortsetzung der Christenverfolgung in islamischen Ländern ist.

Speerspitze der deutschen katholischen Bischöfe im „Dialog“ mit dem Islam ist die “Christlich-Islamische Begenungs- und Dokumentationsstelle” (CIBEDO) an deren Spitze der in der Dhimmi-Wolle gewirkte Islamwissenschaftler Peter Hünseler steht. Der trat unlängst mit einer unappetitlichen Diffamierung der islamkritischen Kollegin Hiltrud Schröter hervor (s. Anhang 1 von Deutsche Bischofskonferenz – „unzweifelhaft“ ein Dhimmi-Institut?), welcher diese mit einem Offenen Brief  “CIBEDO – Lüge und Meinung statt Argument” entgegentrat.

Weitere Informationen zum Thema:

Offener Brief des BDB an Erzbischof  Zollitsch

Erzbischof Zollitsch und der Islam

Hiltrud Schröter: Offener Brief an Erzbischof  Zollitsch

Hiltrud Schröter: Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf meinen Offenen Brief

Gudrun Eussner: Offener Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Dr. Robert Zollitsch